Kuppel-Lab

Ein Planetarium bespielen kostet normalerweise ein Vermögen. Ein einzelner Kuppelfilm wird in Zehntausenden gerechnet. Wir haben ein Werkzeug gebaut, mit dem ein Kuppelbild aus einem einzigen Satz Text entsteht, in zehn Minuten, für den Gegenwert von anderthalb Euro.

Was ein Kuppelbild ist

Wenn ein Projektor an eine Kuppeldecke wirft, braucht er ein besonderes Bild: quadratisch, mit einem kreisrunden Motiv darin, stark verzerrt. Der Punkt genau über den Köpfen liegt in der Bildmitte, der Horizont läuft außen am Kreisrand entlang. Am Bildschirm sieht so ein Bild falsch aus. In der Kuppel wird daraus ein Raum, der die Zuschauer umschließt.

Wie die Kuppelschmiede arbeitet

Der erste Schritt geht an ein KI-Weltmodell. Das ist eine KI, die aus einer Beschreibung keinen Text und kein flaches Bild macht, sondern einen begehbaren Raum. Von dort kommt eine Rundumaufnahme zurück, also das Bild, das man bekäme, wenn man sich einmal um die eigene Achse dreht und dabei auch nach oben und unten schaut.

Der zweite Schritt rechnet aus dieser Rundumaufnahme das Kuppelbild. Dieser Schritt läuft auf dem eigenen Rechner, ohne Internet, ohne Konto und ohne Kosten.

Warum wir das gebaut haben

Für den Resonanz-Dome brauchen wir Bilder, die es so nicht zu kaufen gibt: den Leipziger Auwald mit rissigem Trockenboden, ein Quartier mit sichtbarer Wärmeverteilung, eine Wiese aus der Perspektive einer Hummel. Für jedes davon eine Filmproduktion zu beauftragen, ist für einen Verein unmöglich. Mit der Kuppelschmiede wird aus einer Idee in zehn Minuten eine erste Skizze, die man in der Kuppel ansehen und dann verwerfen oder weiterentwickeln kann.

Was das Werkzeug nicht kann

Für wen wir das Umrechnen anbieten

Der zweite Schritt ist der, an dem kleine Häuser hängenbleiben. Wer eine Rundumaufnahme hat, seine Kuppel aber nicht bespielen kann, weil die üblichen Programme in teuren Abonnements stecken, dem fehlt genau diese eine Umrechnung.

Für Planetarien, Schulen, Vereine und Initiativen, die selbst nicht kommerziell arbeiten, machen wir das kostenlos. Schreiben Sie uns.

Ein Auwald, aus einem Satz Text gebaut

Ziehen Sie mit der Maus, um sich umzusehen. Auf dem Handy mit dem Finger wischen.

Quadratisches Fischaugenbild derselben Szene, Blick nach oben ins Kronendach
Das Kuppelbild. Dasselbe Motiv, umgerechnet für die Projektion an eine Kuppeldecke. Der Punkt genau über den Köpfen liegt in der Bildmitte, der Horizont läuft am Kreisrand entlang. Am Bildschirm sieht das verzerrt aus, in der Kuppel richtig.

Wie das entsteht

  1. Ein Satz Text geht an ein KI-Weltmodell, also eine KI, die daraus keinen Text und kein flaches Bild macht, sondern einen begehbaren Raum.
  2. Von dort kommt die Rundumaufnahme oben zurück.
  3. Daraus rechnet das Kuppel-Lab das quadratische Kuppelbild. Dieser Schritt läuft auf dem eigenen Rechner, ohne Internet und ohne Kosten.

Dieses Beispiel wurde im Juli 2026 mit einem KI-Weltmodell erzeugt. Rechenzeit rund zehn Minuten, Kosten 1,60 US-Dollar. Ein herkömmlich produzierter Kuppelfilm kostet ein Vielfaches davon.

Ein eigenes Rundumbild erzeugen, Schritt für Schritt

Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein Rundumbild: ein Bild, doppelt so breit wie hoch, das die ganze Umgebung auf einmal zeigt, oben Himmel, unten Boden, einmal im Kreis herum. Fachleute nennen es Equirectangular-Panorama. So kommen Sie ohne Vorkenntnisse zu einem:

Weg 1: Aus einem Satz Text

Skybox AI von Blockade Labs macht im Browser aus einer Textbeschreibung ein fertiges Rundumbild.

  1. Seite öffnen, kostenloses Konto anlegen. Einige Bilder im Monat sind frei.
  2. In das Textfeld auf Englisch schreiben, was zu sehen sein soll. Beispiel: ancient oak forest, morning mist, warm light (alter Eichenwald, Morgennebel, warmes Licht).
  3. Einen Stil auswählen, auf den Erzeugen-Knopf (Generate) klicken, kurz warten.
  4. Das fertige Bild herunterladen (Download), als JPG oder PNG.

Weg 2: Eine begehbare Welt

Marble von World Labs baut aus Text oder einem einzelnen Foto eine ganze 3D-Welt, durch die man sich bewegen kann. Ein kleines Probier-Kontingent ist kostenlos. Aus der fertigen Welt lassen sich Rundumbilder und Kamerafahrten herausholen. Braucht etwas mehr Einarbeitung als Weg 1, kann dafür mehr.

Weg 3: Ganz ohne KI

Eine 360-Grad-Kamera, etwa aus einem Medienverleih oder einer Bibliothek, nimmt so ein Bild auf Knopfdruck auf: den eigenen Schulhof, das Vereinsheim, den Lieblingsplatz im Wald. Auch manche Spiele geben Rundum-Schnappschüsse aus.

Zwei Hinweise: Je größer das Rundumbild, desto schärfer wird später das Kuppelbild. Wählen Sie also die höchste Auflösung, die das Werkzeug hergibt. Und wer ein KI-Bild veröffentlicht, muss es als KI-erzeugt kennzeichnen; das verlangt die EU-KI-Verordnung seit August 2026.

Was wir anbieten

Der dritte Schritt, das Umrechnen, ist der Teil, an dem kleine Häuser hängenbleiben. Wer eine Rundumaufnahme hat, seine Kuppel aber nicht bespielen kann, weil die üblichen Programme in teuren Abonnements stecken, dem fehlt genau diese eine Umrechnung.

Schicken Sie uns Ihre Rundumaufnahme, wir rechnen daraus das Kuppelbild. Für Planetarien, Schulen, Vereine und Initiativen, die selbst nicht kommerziell arbeiten. Der Schritt kostet uns nichts, deshalb kostet er auch Sie nichts.

Was wir nicht anbieten: das Erzeugen der KI-Welt selbst. Das kostet bei den Anbietern Geld, und wir legen es nicht aus. Wer diesen Teil braucht, bringt einen eigenen Zugang mit, dann bedienen wir das Werkzeug damit.

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